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Nachbericht zur Veranstaltung vom 05. November 2019

 

Wie sieht die Zukunft der Werkzeugbaubranche aus?

 

Diese Frage hat man sich bei einer Kooperationsveranstaltung des Kunststoffcluster Oberösterreich und der Technologiegruppe Kremstal im TIZ gestellt.

 

Zu Gast war Christoph Ebbecke von der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Veränderungen der Rahmenbedingungen für die Werkzeugmacher. Diskutiert wurde über den ständigen Druck, höchste Qualität bei kürzesten Lieferzeiten unter hohem Kostendruck zu begegnen. Ebbecke konnte den Besuchern und Werkzeugbauprofis aus der Region anhand zahlreicher Beispiele wertvolle Lösungsansätze mitgeben: Kooperationen aufbauen, Internationale Netzwerke nutzen sowie ein konsequenter Einsatz von Möglichkeiten der Digitalisierung.
Gemeinsam mit einigen Werkzeugbauprofis aus der Region konnten Erfahrungen auch im Hinblick Fachkräftemangel und Ausbildung angesprochen werden – beides brisante Themen, die mit dem Worklifehub und dem geplanten Ausbildungszentrum auf Initiativen der TGK aktiv bearbeitet werden.

 

"Es ist absolut beeindruckend, wie stark unsere Region im Werkzeugbau aufgestellt ist - das müssen wir gemeinsam nutzen" sagt der Obmann des TGK Rene Haidlmair.

 

Im Jahr 2020 soll diesbezüglich sogar eine neue Studie erarbeitet werden: "Nächstens Jahr erarbeiten wir gemeinsam mit der RWTH Aachen die Studie Tooling in Österreich, die die Qualität und Vielfalt von Formen- und Werkzeugbauern in Österreich vor den Vorhang holt." ergänzt Doris Würzlhuber, die im Kunststoffcluster Oberösterreich für die Branche als Projektleiterin tätig.